Ich bin Sarah Maas, am 11.05.1986 im Münsterland geboren und studiere zum Bachelor im 6. Semester Soziale Arbeit in Niedersachsen. Ich bin Mitglied in der IG Cao de Agua Portugues und im 1. Deutschen Yorkshire-Terrier-Club ev. / DYC - VDH / FCI.
Zu meiner Einschulung 1992 bekamen wir einen Golden Retriever, Dandy. Er wurde 14 Jahre alt und hat mich durch meine gesamte Schulzeit begleitet bis wir ihn leider kurz vor dem Studium einschläfern lassen mussten. Und ich denke heute noch sehr gerne und oft an ihn!
Meinen ersten eigenen Hund, Mascha, bekam ich zu meinem 13. Geburtstag. Mascha wurde einen Tag später ein Jahr alt und lebte noch einige Jahre mit Dandy zusammen. Ihren einzigen Wurf bekam sie 2004 und ich behielt einen der 3 Welpen, Pippin, aufgrund seines einmaligen Charakters. Pippin und Mascha begleiten mich also schon eine ganze Zeit durch mein Leben.
Leider musste ich meinen hübschen Liebling Mascha am 1. April diesen Jahres aus meinem Leben hergeben. Sie starb an einem Kreislaufzusammenbruch nachdem sie morgens eine Operation gut überstanden hatte. Ihren Verlust macht mich noch täglich sehr traurig, doch ich hoffe es geht ihr gut, wo sie jetzt ist!
Dandy und Mascha 2006
Den ersten Wasserhundkontakt hatte ich 2003 auf einer Ausstellung in Dortmund. Dort mochte ich sie noch überhaupt gar nicht und fand auch ihre Schur total doof. Ich bin fast elf Jahre bei einer Tierarztfamilie in Reken aufgewachsen und dort kam nach langer Wartezeit 2004 American Dancer´s Yule at Go and Win, der erste Wasserhund, in die Familie. Ein Welpe überzeugt ja dann doch ziemlich schnell, musste ich feststellen. Bis zum heutigen Zeitpunkt folgte dort Yules erster Wurf, aus dem ein Welpe blieb und noch 2 weitere Wasserhunde, ein Rüde aus den USA und eine weitere American Dancer´s Hündin.
So hatte ich also seit 2004 dauerhaft Kontakt zu Wasserhunden und durfte auch auf einige Ausstellungen mit, um noch mehr PWDs kennen zu lernen. 2007 bekam mein Freund Patrick durch eine erst traurig startende Geschichte Ayla. Am Anfang nur zur Pflege und nach wenigen Monaten war der Entschluss gefallen, dass er sie gern behalten möchte. Ayla kommt aus Deutschland. Ich bin sehr froh, das ich diese Rasse kennen gelernt habe und kann sie nicht mehr aus meinem Leben weg denken, was von diesem Moment an ja auch beschlossene Sache war. Und in den Papieren stand von da an Patrick als offizieller Besitzer und ich kurze Zeit später als Co-Owner unseres ersten Wasserhundes.
Im Mai habe ich das erste mal einen Portugiesen (Ayla) ausstellen dürfen. Vorher waren es immer Yorkies, mit denen ich in den Ring durfte. Und von diesem Moment an, wollte ich mehr darüber lernen. Ich fuhr also für einige Wochen zu "American Dancer´s" in die Niederlande, denen ich an dieser Stelle noch einmal danken möchte!! Dort wo auch die erste Hündin, Yule, herkam. Hier durfte ich in familiärer Atmosphäre lernen, wie man professionell Wasserhunde zurecht macht und ausstellt. Ich durfte mit nach Belgien, Rotterdam und Frankreich und dort Wasserhunde ausstellen. Und erste Erfolge waren schnell da. Das Wissen das ich wieder mit nach Deutschland nahm, versuche ich jetzt auf Ayla zu übertragen. Aber es gibt für uns beide noch viel zu tun. (Auch weil ich im Ring noch sehr nervös bin und alles gelernte nicht immer abrufbar ist ;-) )
Im diesem Jahr plane ich mit meinem Studium so gut wie fertig zu sein. Da ich dann in der tiergestützten Therapie arbeiten möchte, zu der sich die Wasserhunde ja mehr als eignen, ist mein Wusch groß, dann meinen ersten richtig eigenen portugiesischen Wasserhundwelpen zu bekommen.
Das bin ich bei der Weiterbildung am Institut für soziales Lernen mit Tieren.
Die Arbeit in der tiergestützten Therapie ist mein absoluter Berufswunsch und ich arbeite mich durch mein Studium, ein mehrmonatiges Praktikum im Institut für soziales Lernen mit Tieren und auch eine 13 Monatige Betreuung der Weiterbildung am Institut langsam darauf hin.
Die Portugiesischen Wasserhunde sollen und können mich dabei aktiv unterstützen. Durch ihr unbeschreibbares Einfühlungsvermögen, ihre riesen große Liebe zu Menschen und besonders Kindern, bringen die PWDs schon viel von sich aus mit. Die beiden Clips tragen auch einen großen teil bei. Der Lionclip ist ja durch die langen Haare am vorderen Teil des Körpers und die geschorenen Haare am Hinterteil ein ganz besonderes taktiles Erlebnis! Dann gibt es noch den Unterschied curly, wavy und die verschiedenen Fellfarben. Und da sie sehr lange, eigentlich ihr ganzes Leben, selber noch ein Kind mit Flausen im Kopf sind können sie mich auch hier aktiv unterstützen. Mit ihnen wird es nie langweilig, denn man weiß sie lassen sich immer etwas neues zur Unterhaltung einfallen. Doch ihr großer Vorteil ist, sie wissen wann Pause bzw. Ruhe und somit auch mal ruhig liegen bleiben angesagt ist!!

Das bin ich mit der noch jungen Ayla (oben) und
unterwegs mit "American Dancer´s" Wasserhundwelpen aus den Niederlanden (unten) Auch auf dem Bild mein kleiner Liebling Floyd, der es mir mit seinem tollen Charackter, genau wie sein Bruder Issue angetan hat!


Nach Anweiseung durfte ich auch meinen ersten Retriver-Clip schneiden. Auf dem Bild bin ich gerade dabei Fire (eine wavy Wasserhündin) zu "modelieren", aber noch lange nicht fertig :-)
Seit ich denken kann haben mich meine Eltern aufs Pferd gesetzt. Und ich liebe diese Tiere und das Reiten über alles! Oben bin ich mit Sadie (Westside Lady) beim Training in Canada und unten mit Ruby bei der Tieratzfamilie, bei der ich aufgewachsen bin in Reken.